Tag 8 – Angkor Wat und Umgebung

Tag 8 ist der Tag mit den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Kambodschas.
Angkor Wat und Angkor Thom, sowie der Ta Prohm-Tempel der von den Würgefeigen geprägt ist, die quasi in die Gebäude gewachsen sind. Der Bayon-Tempel  mit seinen steinernen Gesichtern steht ebenfalls auf dem Programm. Stichworte des Tages sind

  • UNESCO-Weltkulturerbe und
  • mit 210 ha größter und am besten erhaltener Tempelkomplex der Welt.

Beim Frühstück und auch über den Tag hinweg bestätigen viele der chinesischen Welt-Mitbewohner, dass sie es nicht so mit Rücksicht, Respekt, gemäßigter Sprechlautstärke oder Tischmanieren haben…
Wir beginnen um 8 am Hotel und müssen zunächst die Eintrittskarten besorgen. Die Einzelkarte kostet 37 Dollar, aber wir bekommen die 3-Tage Variante zu 62 Dollar, was zunächst verwundert, aber ich glaube dennoch eine gute Idee ist, da man sie an beliebigen Tagen innerhalb der nächsten Woche nutzen kann und sie für alle Tempel in der Umgebung gilt bzw. erforderlich ist. Angkor Wat öffnet morgens bereits um 5 Uhr – ich denke ich werde diese Option am letzten Tag in Siem-Reap noch einmal wählen, weil dann bestimmt wenig los ist und es ein schönes Licht für Fotos geben wird.
Um den Weiterverkauf zu unterbinden wird die Eintrittskarte mittels Foto personalisiert und auch an einigen Stellen kontrolliert.
Überhaupt merkt man, dass wir heute in dem Bereich angekommen sind, in dem gearbeitet und restauriert wird. Teilweise kann man wirklich sehen, dass das Ganze ein großes Puzzlespiel ist, bei dem die einzelnen Steine wieder zusammengesetzt werden. Es ist der faszinierend, wie filigran die Reliefs gearbeitet wurden. Es gibt große (50 x 2 Meter, gerne auch als 100m² bezeichnet, finde ich enorm) Reliefs, die eine umfangreiche Geschichte erzählen, aber auch sehr viele kleinere bis kleinste, die alle ebenfalls noch eine Bedeutung haben und zur gesamten Geschichte gehören.
Neben den ganzen Massen an Touristen, die alles fotografieren, was sich nicht wehrt, wird hier restauriert. Ich sehe z.B. eine Stelle an der ein Steinmetz feinste Strukturen „nachzeichnet“ und dabei von einem Kollegen angeleitet wird, der die Vorlage auf Papier in der Hand hat.

Wir verbringen den Tag an diesen Orten, unterbrochen von einer Mittagspause in der unser Guide dankenswerterweise ein Mittagessen organisieren konnte und bekommen wieder viele Informationen, von denen ich jetzt, einige Stunden später kaum mehr welche abrufen kann. Ist so – ich akzeptiere das und werde mein Gewissen auch nicht damit beruhigen, dass ich im Nachhinein noch ein Buch kaufe, in dem alles noch mal drin steht, ich es aber auch nicht lesen werde.
Seit 20 Jahren ist ein Institut der TU Köln in Angkor Wat aktiv an den Restaurierungen beteiligt und sogar mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.

Bilder muss ich noch aussuchen – die liefere ich nach.
Ich werde morgen beim Ausflug mal nur da Handy mitnehmen und versuchen, mal etwas intensiver einfach nur zu schauen.

Hier jetzt auch die Bilder – ihr wisst schon…

Angkor Wat

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