Tag 15-2: Ankunft in Agra und erster Blick aufs Taj Mahal

Hotel

In Agra angekommen beziehen wir zunächst die Zimmer und können uns überzeugen, dass eine tolle Eingangshalle mit viel Marmor und ein freier Blick vom Dach auf’s Taj Mahal noch lange kein Garant für ein gutes Hotel sind. Ich habe es ganz gut getroffen, aber andere Teilnehmer sind nicht zufrieden und wohnen direkt unter einer Baustelle. Es gibt jede Menge Personal und man hilft uns bei der Besorgung von ein paar Geschenken für die guten Geister unserer Reise, aber an manchen Stellen hapert es doch sehr. Wir merken auch, dass wir in einem anderen Bundesland angekommen sind, denn hier scheint es viele Regeln bezüglich Lizenzen zum Ausschank von alkoholischen Getränken zu geben. Jede Menge Whiskey, Rum und Wodka findet sich an der Bar, aber es gibt keinen Gin und auch Wein haben sie nicht (mehr) im Angebot. Bier gibt es, aber nur das Kingfisher Extra Strong mit 7,2% Alkohol im Format 650 ml Inhalt und zu einem Preis von umgerechnet 9 Euro was auch extra strong ist. Das sind ja schon fast skandinavische Verhältnisse.

Itimad-ud-Daula-Mausoleum

Nach einer Pause machen wir uns auf den Weg zum Itimad-ud-Daula-Mausoleum, dass als Vorläufer des Taj Mahal gilt. Es wurde von Nur Jahan, der Hauptfrau des Mogulherrschers Jahangir, für ihren Vater gebaut. Dieser diente dem Mogul als Finanzminister und Wesir und bekam aufgrund seiner überragenden Leistungen den Titel „Itimad-du-Daula“, was soviel wie „Stütze des Staates“ bedeutet. Das Mausoleum ist sehr prachtvoll gestaltet und erstmals in der Mogul-Architektur streng zentralsymmetrisch angelegt.

Da ist grade Rasenpflege angesagt.
Guter Zeitpunkt um nach Essen zu schauen.
Auch nicht ganz klein.
Blick nach oben.
Da wurde ein wenig Blattgold verarbeitet.
Schöne Einlege-Arbeit.
Tempelmalerei.
Geht das mit den Fluchten schon wieder los?
Scheint schon ein wenig Inspiration für Taj Mahal gegeben zu haben.
Mir fällt da nichts zu ein.
Wildgarten.
Kinder – Essen ist fertig!
Da seid ihr ja – kommt nach Hause.

Methab Bagh

Auf der anderen Seite des Flusses liegt gegenüber des Taj Mahl der Garten Methab Bagh, den wir ebenfalls noch am Nachmittag besuchen. Das ergibt Sinn und wir haben dann am nächsten Tag mehr Zeit für Taj Mahal und Fort Agra. Der Garten hat eine Fläche von 300 x 300 Metern und ist in der Monsunzeit teilweise überflutet. Wir finden aber nur eigene feuchte Stellen, an denen ein paar reiherartige Vögel nach Essen suchen. Der Garten selbst ist schön, aber nicht spektakulär und es zieht die meisten Besucher dann recht schnell zu der Stelle an der man einen tollen Ausblick auf die Rückseite des Taj Mahal hat. Dazu mehr an Tag 16.

Am Tor zum Garten hätte man noch mal Kamelreiten können.
Ein schöner Blick, wie ich finde.
Der ist auch nicht schlecht.
Manch einer wird jetzt vielleicht über den Vordergrund nörgeln.
Scheint als würde ich das mit den Selfies doch noch irgendwann lernen.

 

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